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Trotz dicker Jacke kalt auf der Piste: So bleibst du beim Skifahren warm
Die meisten frieren nicht wegen zu wenig Stoff. Sie frieren wegen Feuchtigkeit.
Baumwollshirt unter der Skijacke saugt Schweiß auf. Der Stoff bleibt nass. Im Lift kühlt der Wind den nassen Stoff aus. Der Körper verliert Wärme.
Der zweite Fehler ist die falsche Jacke für den Einsatz. Eine Stadt-Daunenjacke hält am Hang dem Wind nicht stand. Eine Snowjacke ohne Isolation wärmt bei -10 Grad im Stillstand zu wenig.
Die Lösung ist ein trockenes Schichtsystem mit passender Außenjacke. Es funktioniert bei Ski und Snowboard. Es funktioniert bei Damen und Herren.
Das 3-Schichten-System für den Hang
Schicht 1 transportiert Schweiß weg. Trage Merino oder synthetische Skiunterwäsche. Kein Baumwollshirt. Kein Baumwoll-Longsleeve. Die Unterwäsche sitzt eng ohne einzuschnüren.
Schicht 2 speichert Wärme. Ein Fleece oder eine leichte Daunenjacke bildet das Isolationspolster. Bei -5 bis -10 Grad reicht ein Midlayer mit 100 g Füllung für die meisten Fahrerinnen. Bei starkem Wind nimm eine zweite dünne Lage.
Schicht 3 blockt Wind und Nässe. Die Snowjacke entscheidet über Wasserdichtigkeit und Belüftung. Achte auf verklebte Nähte, Schneefang und Belüftungsreißverschlüsse unter den Armen.
Unten: Skihose mit Schneefang, ein Paar Skisocken aus Merinomix.
Oben: Baselayer + Fleece oder Leichtdaune + Snowjacke mit Kapuze.
Kopf und Hals: Helm, Skibrille, dünner Loop. Die Kapuze kommt über den Helm.
Hände: Fäustlinge sind wärmer als Fingerhandschuhe. Pack ein zweites Paar ein.
Die Jacke kostet 227,99 EUR. Sie sitzt lang über der Hüfte. Der Schneefang schließt zum Bund der Skihose. Die Skipasstasche sitzt am Ärmel.
Nutze die Jacke als Schicht 3. Trage darunter ein Baselayer und ein Fleece. Öffne die Unterarm-Reißverschlüsse bei der Abfahrt. Schließe alle Reißverschlüsse im Lift.
Daune für trockene Kälte, Hardshell für nassen Schnee
Daune isoliert pro Gramm stärker als Kunstfaser. Sie packt klein zusammen. Sie eignet sich als Midlayer unter der Snowjacke oder als Jacke für trockene Tage und Hüttenabende.
Kunstfaser und Membran halten bei Nässe länger die Funktion. Bei Schneeregen, Kunstschnee und Nebel bleibt die Snowjacke außen trocken. Die Daunenjacke bleibt in der Hütte oder im Rucksack.
Für Pendeltemperaturen um den Gefrierpunkt brauchst du beides. Die Snowjacke für den Hang. Die Daune für Stillstand, Anstehen und Heimweg.
Trage die Daune nie direkt auf Baumwolle. Trage sie auf dem trockenen Baselayer. Lüfte nach der Abfahrt zwei Minuten. Dann schließt du wieder.
Wind tötet Wärme. So stellst du die Jacke ein
Wind dringt an Bund, Ärmeln und Kragen ein. Ziehe den Schneefang über die Skihose. Stelle die Bündchen so ein, dass ein Finger passt. Stelle die Kapuze über den Helm ein, nicht über die Mütze.
Die Ciesse Outdoor Giacche Leggere Softshelljacke weiß lang kostet 358,80 EUR. Sie ist windabweisend und lang geschnitten. Sie eignet sich für trockene, windige Tage auf blauen Pisten und für den Weg ins Tal. Bei Schneefall ersetze sie durch die Snowjacke.
Setze dich mit der Jacke auf einen Stuhl. Beuge dich wie im Lift vor. Der Rücken bleibt bedeckt. Die Ärmel rutschen nicht über die Handschuhe. Die Kapuze dreht mit dem Kopf mit.
Hebe die Arme wie mit Skistöcken. Der Saum springt nicht hoch. Der Schneefang bleibt innen. Unter den Achseln bleibt eine Handbreit Luft für den Midlayer.
Stand 6. Oktober 2026 gilt: Kaufe die Snowjacke in deiner normalen Konfektionsgröße. Kaufe die Daune als Midlayer körpernah. Zwischen beide Lagen passt ein Fleece.